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Was ist Panikstörung?

Man spricht von einer Panikstörung wenn:

  • Die Angstattacken (Panikattacken) wiederkehrend schwer sind
  • Die Angstattacken (Panikattacken) beschränken sich nicht auf eine spezifische Situation oder besondere Umstände oder ein spezifisches Objekt, treten oft spontan auf, sie sind nicht vorhersehbar, sie sind nicht verbunden mit besonderer Anstrengung, gefährlichen oder lebensbedrohlichen Situationen. 

 

Personen, die unter einer Panikstörung leiden, haben zuerst eine „unerklärbare“ Panikattacke erlebt.

 

Eine Panikstörung entsteht aufgrund von einem Rückkoppelungsprozess (Teufelskreis):

  1. Nach Auftreten eines Stressors wie z.B.
    • Beschleunigte Atmung (Hyperventilation)
    • Beschleunigter Puls
    • Drogen
    • Erschöpfung
    • Medikamente
    • Stress
    • andere körperlichen Erkrankungen
  2. Die mentale Assoziation der Symptome mit Gefahr: eine ängstliche, katastrophische Fehlinterpretation körperlicher Reaktionen
  3. Diese löst einen Erregungsanstieg aus.
  4. Dieser verstärkt die Symptomatik.
  5. Diese verstärkt die Angst.
  6. Diese Angst verstärkt die Körperreaktion.   
  7. Flucht und Vermeidungsverhalten führen momentan zu einer Angstsenkung, was das Vermeidungsverhalten verstärkt.

 

Typische Fehlinterpretationen körperlicher Reaktionen in der Panik:

  • Ich werde allmählich verrückt, denn meine Gedanken rasen und ich kann sie nicht mehr kontrollieren!
  • Ich habe einen Tumor, denn ich fühle mich schwach und zittere!
  • Ich werde ohnmächtig, denn ich spüre Herzschmerzen!
  • Ich könnte einen Infarkt bekommen, denn mein Herz rast!
  • Ich könnte ersticken, denn ich spüre einen Knoten am Halse!

 

 

 

Verhaltenstherapie bei Panikstörung

Methoden aus der Verhaltenstherapie erweitern die Bewältigungsalternativen, wodurch die Angst /die Panik konfrontiert und bewältigt werden kann. Siehe:      

 

- Angstmanagement

- Entspannungsverfahren.

- Kognitive Umstrukturierung

- Selbstverbalisationen.

- Geleitetes Entdecken

- Stressimpfungstraining nach Meichenbaum

- Gedankenstopp

 

Als allererstes soll man zur Ruhe kommen, Stress abbauen.

 

Es ist wichtig, ein Entspannungsverfahren (Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Meditation) regelmäßig zu üben. Lernen, den Entspannungszustand mit einer Signal (z.B. Finger drücken) zu verbinden, die den Entspannungszustand hervorrufen kann.  Lernen, langsam mit dem Bauch zu atmen.

 

 

Mithilfe von „Geleitetem Entdecken“ (mittels durchdachter Fragen. Kein Unterricht!) und „Kognitive Umstrukturierung“ kann in der Verhaltenstherapie die Überzeugung von den obigen Fehlinterpretationen und Denkfehlern reduziert und diese durch alternative medizinische Erklärungen ersetzt werden. Man kann erleichtert entdecken, dass man in der Tat an keiner körperlichen/psychischen Krankheit leidet!

 

Mithilfe von (auch suggestiven) Selbstverbalisationen kann man:

- sich selbst beruhigen

-  die Lage positiv interpretieren und als sicher bewerten

- die Aufmerksamkeit lenken: nach Außen/ auf Positives/ auf aktive Beschäftigungen

 

 

 

 

Mittels Verhaltensexperimenten wie z.B. Sauna, Laufen, Drehen, Gedankenstoppen konfrontiert Verhaltenstherapie die obigen Fehlinterpretationen (und die Angst vor der Angst), überprüft sie und unterstützt das Entdecken alternativer medizinischer Erklärungen.

 

Durch Selbstverstärkungstrainings wird in der Verhaltenstherapie die Mühe gegen die Angst unterstützt und aufrechterhalten. Rückschläge bekommen eine alternative Bedeutung: sie sind nicht mehr endgültig. Neue Angstattacken im Alltag werden nach obigen Zusammenhängen methodisch achtgegeben und in der Therapie erörtert.

 

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