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Beispiel Coaching

Hier berichtet eine Kundin über ihre bisherige Coaching- und Therapieerfahrung.

 

 

berufliches Coaching + Psychotherapie

ERFAHRUNGSBERICHT BEWÄLTIGUNG DER DEPRESSION

 

In meinem Arbeitsumfeld gab es grundlegende Veränderungen, die mich sehr verunsicherten und ängstigten. Ich reagierte mit starker emotionaler Betroffenheit und verlor die Fakten aus dem Blick. Ich geriet in einen Zustand der inneren Erschöpfung, verspürte kaum noch Lebensfreude. Ich wurde depressiv.

Nach gut einem Jahr psychotherapeutischer Behandlung ist es mir gelungen, mich weit aus dieser Depression herauszuarbeiten. Was hatte im Wesentlichen dazu beigetragen?

 

Die schnellen und unkomplizierten Terminvereinbarungen bei Herrn Molineus gaben mir Halt wie das Geländer an einer schwankenden Brücke. Ich konnte bei ihm innehalten und mit seiner Unterstützung meine nächsten Schritte überlegen. Sein Coaching war hilfreich dabei, vorsichtig einen Fuß vor den nächsten zu setzen ohne das Schlingern zu verstärken. Und in der Gewißheit, das Geländer stets in Reichweite zu haben, entschloß ich mich, das andere Ende der Brücke unbedingt erreichen zu wollen.

 

Als große Herausforderung erlebte ich den Klärungsprozess mit der Krankenkasse, die sich in der Sache der Kostenrückerstattung gesetzwidrig verhielt. Ich hätte mich mit dem Standardkassensatz zufrieden gegeben; es erschien mir zu mühevoll, mich deswegen herum zu streiten. Herr Molineus forderte mich jedoch auf, mich durchzusetzen. Als ein Gespräch mit der Krankenkasse zu nichts weiter führte als einem Gefühl der Demütigung, holte ich mir telefonischen Rat bei der Unabhängigen Patientenberatung. Über das Internet recherchierte ich, daß es in Hamburg eine Niederlassung gibt. Dort konnte ich persönlich mit einer Juristin über meinen Fall sprechen. So gestärkt, formulierte ich meine Interessen der Krankenkasse gegenüber viel nachdrücklicher und hatte Erfolg. Das gab mir ein Stück Selbstsicherheit zurück.

Und durch diesen neuen Gewinn an Sicherheit veränderte sich meine Haltung meiner Arbeit gegenüber. Ich war wieder interessierter und offener. Und ich bekam positive Rückmeldungen und das Gefühl, im Team dabei zu sein.

 

Die Arbeit mit Herrn Molineus, kombiniert mit der Gruppenerfahrung, war und ist für mich der stärkste Faktor im Veränderungsprozess.

Drei andere haben sich als gute Begleiter für mich erwiesen:

 

ich bin trotz meiner instabilen Verfassung beständig bei einem Hobby geblieben. Auch dort spüre ich Veränderung; je mehr ich wieder Zugang zu mir selbst bekomme, desto offener und stabiler wird meine Stimme. Und ich fand richtig Spaß daran, im Rahmen von Whorkshops mit anderen Musik zu machen;

 

ich hatte das Glück, Kontakt zu einer Gruppe von Menschen aufgenommen zu haben, die sich mit einer anderen Lebenshaltung auseinandersetzen als mit meiner gewohnten. Das empfinde ich als sehr bereichernd, denn ich bekomme auch dort viele Impulse, meinen Blickwinkel zu verändern;

 

ich litt unter einer schmerzhaften Symptomatik, hervorgerufen durch viele Verspannungsbereiche am Körper. Ich fand eine Behandlungspraxis, in der sich umfassend um mich gekümmert wird. Heute fühle ich mich gesundheitlich viel widerstandsfähiger, kraftvoller.

 

Diese Schilderung steht für meinen ganz persönlichen Prozess, den ich bis zum jetzigen Zeitpunkt, an dem ich diesen Bericht niederschreibe, noch nicht vollständig abgeschlossen habe. Doch ich bin mir sicher, mein Ziel, nämlich das Ende der Brücke, bald erreicht zu haben. Und wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

 

Ich hoffe sehr, daß mein Bericht Anregung und Zuversicht geben kann für Andere, die es wie mich aus der Balance geworfen hat.

 

 

 

 

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