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Selbsterfahrungen in der Gruppentherapie

Gruppenteilnehmerinnen und Gruppenteilnehmer berichten hier über ihre Selbsterfahrungsgruppe / Therapiegruppe / Coachinggruppe.

Ehemalige Mitglieder von abgeschlossenen Gruppen haben hier über ihre Selbsterfahrung geschrieben, damit Interessenten an Gruppentherapie / Gruppencoaching über mehr Informationen verfügen können, wenn sie sich vor der Gruppenerfahrung unsicher fühlen.

 

 

XY berichtet über Ihre Erfahrungen in dieser Gruppe

Auf diesem Wege möchte ich meine tief empfundene Dankbarkeit aussprechen, für die Erfahrungen die ich in der Gruppentherapie machen konnte und an all die Leute, die mich in den Gruppensitzungen dabei unterstützt haben, dass es jetzt wieder möglich ist: mich zu mögen, diverse Blockaden abgeräumt wurden, wieder meine Kreativität zu spüren, meine Essstörung in den Griff zu bekommen und viel Energie und Gefühle spürbar sind.

Mein Energielevel war vor der Gruppen-Verhaltenstherapie ziemlich weit unten, die Kreativität hatte einen Totalausfall und gefühlsmäßig war auch die Luft raus. Körperlich hatte ich mit diversen Problemen zu kämpfen, die einen psychosomatischen Hintergrund an den Tag brachten.

 

Es war außerhalb meiner Vorstellungskraft, was in der Gruppentherapie passieren könnte. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich dort in der Gruppe mit dem konfrontiert wurde, mit dem ich es in meinem Alltagsleben zu tun habe. Ich habe in den Sitzungen genau auf die Dinge reagiert, auf die ich in Familie, Beruf, Freundschaften und sozialen Zusammenhängen treffe. Das war in den Gruppensitzungen erleichternd, weil die Situationen oftmals zwar identisch aber die Reaktionen der Gruppenteilnehmer und des Therapeuten völlig anders sind, als die in meinem Alltagsleben. So konnte ich wahrnehmen, wie viel tiefer Ärger in mir sitzt, ausgelöst durch eine Situation in der Gruppe, die mich verärgerte, ich den Ärger allerdings schluckte, statt ihn zu verbalisieren. Das erlebe ich in meinem Alltagsgeschehen ständig, es war mir nur nicht bewusst. Durch Egons Aufmerksamkeit, der meine Verärgerung spürte und nachfragte, konnte ich mich mit meinem Ärger einbringen und somit auch auflösen, statt ihn körperlich zu speichern und unzufrieden zu sein.

In diesen Gruppentherapie-Sitzungen geht es um Aufmerksamkeit, um Fürsorge und um Anteilnahme. Sowohl für meine eigene als auch um die, der anderen Teilnehmer. Durch diese Konstellationen war es mir möglich, die Reflektionen aus einer anderen Sicht wahrzunehmen. Das war sehr hilfreich, da ich aus meiner eigenen Sichtweise oftmals keine Lösung finden konnte, für all meine Problematiken, die in mir schlummern.

Erst während der Gruppen-Sitzungen wurde mir so richtig klar, dass ich an einer massiven Essstörung litt, die ich mir erst dort eingestehen konnte. Das war total unangenehm, das auszusprechen und in die Gruppe zu bringen. Dass ich das überhaupt ausgesprochen habe, ist der unterstützenden Art des Therapeuten zu verdanken, der uns immer wieder ermutigt hat, das zu verbalisieren, was uns quält, belastet, hemmt oder blockiert. Er sagte immer: das ist eure Chance, hier alles in den Raum zu bringen, es sind 4 Leute für euch da hier im Raum, die euch unterstützen in dem Prozess, der dann in Gange kommt, nachdem das ausgesprochen ist, was euch belastet.

 

Meine Essstörung hat damit zu tun, dass ich heimlich und gierig, riesige Mengen von allem Essbaren in mich reingestopft habe und mich nach diesen Fressanfällen genau dafür verachtet und gehasst habe. Nachdem was ich in der Gruppe an Zuwendung, Anteilnahme, konkreten und gut anwendbaren Tipps und auch tiefere und schmerzhafte Einsichten in die Entstehungsgeschichte der Störung erlebt habe, kann ich nun mithilfe eines selbst erarbeiteten Konzeptes, diesen Anfällen entgegensteuern. Das gibt mir ein sehr gutes Gefühl von Eigen-Verantwortung. Dadurch fühle ich mich diesem Verhalten nun nicht mehr ausgeliefert, sondern kann selbst bestimmt entscheiden, was, wann, wo und wie ich mein Essen zubereite. Es gelingt mir nun, mir mein Essen in kleinen Mengen zuzubereiten, mich damit an den Tisch zu setzen und langsam eine Mahlzeit zu genießen. Das tut meinem Selbstwertgefühl sehr gut und berührt mich immer wieder mit viel Freude.

 

Durch diese erleichternden Erfahrungen, hatte ich den Mut, auch noch andere schmerzhafte und traurige persönliche Erlebnisse/Traumata in die Gruppe zu bringen und zu verarbeiten. Es ist ein heilsamer Prozess in Gang gekommen, für den ich jeden Tag dankbar bin.

 

 

A. A. sagte nach seiner Gruppenerfahrung:

Hallo Egon,

habe lange überlegt, was ich zu meinen Erfahrungen in der Gruppentherapie schreiben könnte.

Diese Aussage trifft es am besten.

"MUT – OFFENHEIT – RESPEKT

Werte die gelebt werden, Werte die helfen.

Eine unglaublich wertvolle und helfende Erfahrung, die frei macht.

ICH – BIN – FREI

Danke."

 

 

B.B. hat nach ihrer Gruppentherapie geschrieben:

Hallo Egon,

ich schicken Ihnen nachstehend meine Worte/Gedanken/Erfahrungen zur Gruppentherapie:

Meine Erfahrungen in einer Gruppentherapie

Ich hatte mich auch gefragt, was ich mir wohl darunter vorstellen kann. Die Angaben zur Gruppentherapie brachten mir nur eine kleine Vorstellung darüber. Was mich letztlich ermutigte, dass der Therapeut über die Einhaltung der Normen und Regeln wacht. So dachte ich mir, wird mir schon nichts Schlimmes widerfahren.

Voller Erwartung und sehr nervös ging ich zur ersten Sitzung. Die Gruppe besteht aus vier Patienten und dem Therapeuten Egon. Meine Gruppe bestand aus zwei Männern und zwei Frauen. Wir waren sehr unterschiedlich im Charakter und in den Lebenserfahrungen, wie wir im Verlauf der Gruppentherapie feststellten. Doch trotz Unterschiede gab es Überschneidungen und Parallele in den Problemen. Meine Ermutigung ist: nur wer den Mut aufbringt und von seinen Problemen erzählt, gewinnt damit das Vertrauen der Gruppe und erhält die Chance etwas zu ändern. Da letztlich alle etwas von sich preisgeben und eine Schweigepflicht besteht, sollte die Angst nicht blockieren. Wir vier hatten die Erfahrung gemacht, dass die befürchteten Reaktionen ausblieben. Verständnis oder Interesse sowie Anteilnahme waren die Reaktionen. Zudem lebt eine Gruppe durch Mut zur Offenheit. Vertrauen und Verständnis wachsen somit in der Gruppe. Schnell hatten wir kein befremdliches Gefühl mehr und empfanden die Gruppe als Hilfe. Wie muss man sich nun den Verlauf vorstellen? Im Grunde stellen sich alle vier Patienten vor und erzählen von ihrem Problem. Die Vorstellungsrunde kann jedoch auch über mehrere Sitzungen andauern, da der Verlauf einer Sitzung nicht vorhersehbar ist und je nach der aktuellen Situation bestimmt wird. Ein Patient erzählt von seiner Situation und die Mitpatienten geben ein Feedback dazu oder stellen Fragen. Dadurch kann sich das Thema und teilweise auch der "Fokuspatient" ändern. Doch selbst wenn man gerade nicht im "Mittelpunkt" steht, heißt es nicht, dass man nichts daraus lernen kann. Eine Gruppentherapie erfordert 100 Minuten Aufmerksamkeit. Da es Parallelen der Probleme gibt, kann man auch aus der Situation eines anderen Patienten seine Schlüsse ziehen. Somit kann man nicht nur ausschließlich durch das erfahrene Feedback lernen. In der Gruppe können Lösungsansätze für das Problem besprochen werden. Durch vier andere Sichtweisen kann die eigene Sichtweise unter Umständen korrigiert werden und damit zur Behebung des Problems beitragen. Mir hat die Gruppentherapie geholfen, einen Überblick über meine "Probleme" zu erhalten. Ich habe mich durch diese Therapie näher kennen gelernt und wurde mir über manches bewusster. Die Übungen in der Gruppe haben dabei entscheidend geholfen. Unter den Übungen kann man sich sowas wie Autogenes Training oder kleine Rollenspiele vorstellen. Dabei werden die Gedanken und Gefühle vom Therapeuten abgefragt. Es war erstaunlich was für Reaktionen des Körpers teils möglich waren durch die Energie der Gruppe. Vielleicht hört sich das jetzt sehr spirituell an - ich hatte es zuvor auch nicht für möglich gehalten - aber mit Konzentration auf seinen Körper konnten Veränderung festgestellt werden. Um ein Beispiel zu geben: ich hatte bei Übungen festgestellt, keine Verbindung zu meinem Bauch zu haben. Zum Ende der Therapie konnte ich (Energie in) meinem Bauch spüren.

Therapie bedeutet Mut. Mut zur Veränderung. Der Mut wird sich auszahlen!

Ich wünsche den Mut und eine erfolgreiche Therapie.

 

C.C. erzählt nach ihrer Gruppenerfahrung:

Vor der Gruppentherapie, war ich durch mein Trauma bereits in Einzeltherapie bei Egon. Er machte mir Mut diese auszuprobieren, da sie mir bei meiner Problembewältigung helfen könnte. Seit einem Arbeitsunfall habe ich ein Handicap, das ich versuche zu kaschieren, so dass ich nicht darauf angesprochen werde wollte. Die Konfrontation wühlte mich emotional ständig auf und ich wollte nicht mehr leiden, diesen Schmerz spüren oder das Gefühl habe mir fehlt etwas, also bin ich weniger Wert als andere.

Ein wenig ängstlich war ich, trotzdem war ich gespannt auf welche Personen ich treffen würde, was sie für Probleme haben. Sollte ich tatsächlich nicht ganz allein sein mit meinen Problemen? In der ersten Stunde stellten wir uns alle vor, erzählten warum wir da sind. Egon, war als „Vermittler“ da, gab den Stein des Anstosses in wichtigen Phasen. Sprich wenn erzähltes von einer Person in der Gruppe weiter diskutiert, intensiviert werden sollte.

Mir haben die Gespräche über meine Handicap, wie die anderen auf mich reagieren würden sehr geholfen und ich konnte meine Angst abbauen mich vor anderen zu zeigen, so wie ich bin. Ich hab mich nach dem Ende der Gruppe vollständig gefühlt und bin geheilt.

Der Umgang miteinander war sehr rücksichtsvoll, trotzdem hat jeder gesagt was er dachte und es hat nie den Therapieraum verlassen.

Ich habe unter Einverständnis aller Beteiligter auch meinen damaligen Partner mitgebracht und offen in der Runde über wichtige Probleme mit ihm diskutiert. Die anderen haben dabei mir versucht seine Sicht der Dinge wieder zu geben und umgekehrt, so dass wir aus den Erfahrungen der anderen für uns profitieren konnten und den anderen besser verstanden.

Ich denke Rückblickend, dass die Gruppe meinen Heilungsprozess dynamisiert hat. Ich schneller wachsen und genesen konnte. Man teilt etwas, ist für einander da, hilft sich, es ist ein anderes Gefühl als sich mit „einem“ Therapeuten zu unterhalten, man hat ganz viele Meinungen zu einem Punkt, wie auch in Realität, es gibt immer viele Lösungen und man steht in einer starken Gemeinschaft!

D.D berichtet nach der Gruppentherapie:

"Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich die Gruppentherapie anfangen soll oder nicht. Zunächst war es mir schwer vorstellbar mich im Kreise dreier Unbekannter zu öffnen und von meiner Vergangenheit und meinen aktuellen Problemen zu erzählen. Doch ich wagte diesen Schritt und ließ mich auf die Gruppe ein. Letztlich wurde ich dadurch vor ganz neue Probleme gestellt und merkte schnell wie schwer es mir fiel mich zu öffnen. Doch dieser Widerstand zeigte mir dann deutlich, dass ich selbst meine Trauma-Vergangenheit nicht annehmen wollte und ich daher solche Probleme hatte mich auf die Gruppe einzulassen. Als ich diesen Zusammenhang endlich verstanden hatte, wagte ich den Schritt und erzählte in der Gruppe von meinem Erlebnissen, Erinnerungen und Gefühlen. Wie wichtig dieser Schritt war, zeigte sich dann erst im Nachhinein und wäre ohne Gruppe so nicht geschehen.

Geprägt von dieser ersten Gruppenerfahrung ließ ich mich ein Jahr später nochmal auf eine Gruppentherapie ein. Ich bemerkte schnell, dass ich ganz anders einsteigen bzw. mich einlassen konnte. Als es konkreter um die Trauma-Arbeit ging, fürchtete ich eine kollektive Hilflosigkeit, die jedoch nicht entstand. Die anderen drei Gruppenteilnehmer wirkten wie eine emotionale Unterstützung, die es erst möglich machte so genau hinzusehen.

Die beiden Gruppenerfahrungen waren wichtige Bausteine auf meinem Weg der Heilung und ich bin im Nachhinein froh, dass ich mich darauf eingelassen habe."


E.E. berichtet vor ihrer Gruppentherapie

Von der Einzel-  zur Gruppentherapie

Als ich zur Einzeltherapie zu Egon kam, war ich mir sicher, dass eine Gruppentherapie nichts für  mich ist. Schon gegenüber Egon fiel es mir schwer mich zu öffnen – wie sollte das dann erst mit gleich 3 fremden Menschen möglich sein?

Doch im Laufe meiner Einzeltherapie änderte sich meine Einstellung. Ich erkannte, dass eine Gruppe nicht Bedrohung sondern Schutz sein kann. Das  vertrauliche Gespräch mit Menschen, die sich ebenfalls mit belastenden Themen auseinandersetzen müssen, die gegenseitige Rückmeldung und die Erfahrungen aus eigenem Erleben – darin sehe ich nun die Stärken einer Gruppentherapie.

Ich glaube, das so eine vertrauensvolle Basis entstehen kann, in der man auch die Themen, die  das Herz im innersten berühren, dort, wo wir alle so verletzbar sind, besprechen und heilen kann. Und zwar mehr, als das eine Einzeltherapiestunde vermag.

E.E. erzählt nach ihrer ersten Gruppentherapie in Psychotherapie-Hamburg-Altona

Nach meiner ersten Gruppe

Schließlich habe ich es trotz aller Ängste und Bedenken doch getan – den Schritt zur Gruppentherapie.

Am Anfang war ich aufgeregter als vor einer wichtigen Prüfung.

Wie ein Anschieber beim Bobfahren schubste mich Egon schon in der ersten Stunde auf den „heißen Stuhl“ – den Platz, auf dem derjenige sitzt, der sich gerade im Fokus befindet. Es war heikel, ein Sprung inskalte Wasser, es hat auch weh getan, aber hinterher war es wie eine Befreiung.

Für mich war die Gruppe oft eine spannende, emotionale Achterbahnfahrt. Eine tolle Erfahrung zu sehen, wie alle Gruppenmitglieder sich im Laufe der Zeit öffnen, wie wir ganz persönliche Erlebnisse und Gefühle teilen.

Vertrauen stellte sich ein. Das Feedback der anderen schenkte mir einen anderen Blick auf mich selbst. Daraus lerne ich.

Ich habe mich entschlossen, noch eine weitere Gruppe bei Egon zu besuchen, denn ich weiß jetzt, das ich noch weiter gehen, mehr wagen kann und bei diesem Weg in der Gruppe aufgefangen werde.

 

 

F.F. erzählt über seine Erfahrung in der Gruppentherapie

Meine Erfahrung mit der Gruppentherapie ist durchweg positiv. Am Anfang meiner Therapie stand, wie bei jedem anderen Menschen auch, die Entscheidung Einzel- oder Gruppentherapie. Es brauchte einige Zeit und Überredungskünste seitens des Gruppentherapeuten Egon. Ich, der höchst ungern über Gefühle und Probleme spricht, sollte mich drei völlig fremden Menschen öffnen? Völlig undenkbar. Die Angst, dass die anderen Teilnehmer mich nicht ernst nehmen oder aufgrund meiner Probleme vielleicht nicht mögen, war ziemlich groß. Das Gefühl, dass mich alle lieben, mögen, respektieren müssen, ich perfekt sein muss, stand dem total im Weg. Ich merkte aber sehr schnell, wenn ich etwas in meinem Leben verändern will, sollte ich mich auf neues einlassen. Nach ein paar Einzelsitzungen entschied ich mich für eine Gruppentherapie. Im nachhinein betrachtet war das die einzig richtige Entscheidung. Ich wollte aktiv an meinem Leben teilhaben und musste selbst etwas verändern. Das ist der erste wichtig Schritt für die Gruppentherapie.

In der Gruppe selbst trafen die verschiedensten Charaktere aufeinander und es ist anfänglich eine ungewohnte Situation. Es fiel mir ziemlich schwer, mich vor völlig fremden Personen über meine Gefühle und Ängste zu äußern. Dennoch klappte es, weil Egon uns immer wieder ermutigte. Mir half es, dass alles was wir über uns erzählten, im Therapieraum blieb. Die Zusammensetzung der Gruppe war auch entscheidend. Egon wählte die Gruppenteilnehmer immer mit dem richtigen Gespür aus. Ich hatte mich stets gut aufgehoben in der Gruppe gefühlt.

Mittlerweile habe ich die dritte Gruppentherapie abgeschlossen und muss sagen, dass ich viel sicherer mit mir und meinem Leben fühle. Der Weg dorthin war aber nicht immer leicht. Ich musste lernen, dass ich nicht die Augen vor meinen Problemen verschließen darf und dass es sehr wichtig meine Gefühle wahrzunehmen und diese auch zu äußern. Mich selbst zu spüren und wertzuschätzen, egal was andere über mich denken. Kein Mensch ist perfekt. Fehler sind nichts falsches, sie gehören zu dir und mir. Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der von allen geliebt wird, genauso wenig, wie ich alle Menschen mag. Diese Erkenntnis ist mir im Laufe der Gruppentherapie bewusst geworden. Auch konnte ich auch anderen Gruppenteilnehmern ohne Problem sagen, was mich an ihnen stört und welche Probleme ich bei ihnen sehe. Das war vor der Gruppentherapie völlig undenkbar.

Inzwischen bin ich soweit, dass ich spüre, wenn etwas mit mir nicht stimmt und kann es meistens auch ausdrücken. Natürlich muss man dabei ehrlich zu sich selbst sein und sich nichts vormachen. Ich habe gelernt, dass es nur auf mich selbst ankommt und ich mein Leben selbst in der Hand habe. Es sind nicht andere Menschen dafür verantwortlich, dass es mir gut geht, sondern nur ich selbst. Ich habe gelernt zu merken, was mir gut tut und was ich tun kann, damit es mir gut geht. Mich mitteilen und über meine Gefühle sprechen und nicht runterschlucken und daran ersticken. Dabei haben mir auch die Reflektionen, die im Anschluss an jede Sitzung geschrieben werden, geholfen. Da konnte ich die gespürten Gefühle und Situationen nochmals schriftlich wiedergeben und meine Gedanken dazu nachfühlen und vertiefen.

Für die nächsten Einzeltermin strebe ich an, aktuelle Situationen zu besprechen und mir Tipps und Hilfen zu erarbeiten. Dabei ist es wichtig, dass ich diese selbst erarbeite und nicht erwarte, dass sie von Egon "auf dem Silbertablett" serviert werden.

Das ist auch für die Gruppentherapie entscheidend gewesen. Wir haben uns alles selbst erarbeitet und Egon hat uns dabei begleitet.

Nach den drei Gruppentherapien bei Egon kann ich allen nur raten diese Erfahrung selbst zu machen. Es hat mir sehr viel gebracht und ich fühle mich freier und wohler, als ich es mich jemals gefühlt habe. Allein das ist schon ein Grund mit einer Gruppentherapie sein Leben neu zu starten.

 

 

 

G.G. erzählt nach der Gruppentherapie

Wie hat mir der Therapeut dabei geholfen?

 Egon war immer für mich da. Ich konnte mich absolut fallen lassen, wobei mir es am Anfang sehr schwer gefallen ist. Mit zunehmender Dauer habe ich immer Vertrauen in die Therapie bekommen. Das lag auch daran, dass Egon mir stets Mut gemacht habt. Er war sehr einfühlsam, wenn es sein musste. Aber er war auch fordernd, wenn er den Eindruck hatte, dass ich mir selbst im Wege stehe. Egal was auch in der Therapie geschieht, es ist wichtig, dass man dem Therapeuten vertraut. Nur so kann ich mich fallen lassen und aktiv meine Probleme bearbeiten.

 

 

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