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TRAUMA: DIAGNOSE?

AKUTE BELASTUNGSREAKTION

Welche sind die Symptome einer Akuten Belastungsreaktion?

A.     Nach dem traumatischen Ereignis folgen innerhalb einer Stunde manche folgender Symptome:

  • Dissoziativer Stupor
  • Palpitationen
  • Herzklopfen
  • erhöhte Herzfrequenz
  • Schweißausbrüche
  • Tremor
  • Mundtrockenheit
  • Atembeschwerden
  • Beklemmungsgefühl
  • Thoraxschmerzen und –Missempfindungen
  • Nausea oder abdominelle Missempfindungen (z.B. Kribbeln im Magen)
  • Gefühl von Schwindel
  • Unsicherheit
  • Schwäche und Benommenheit
  • Gefühl, die Objekte sind unwirklich (Derealisation) oder man selbst ist weit entfernt oder "nicht wirklich hier" (Depersonalisation)
  • Angst vor Kontrollverlust, verrückt zu werden oder "auszuflippen"
  • Angst zu sterben
  • Hitzegefühle oder Kälteschauer
  • Gefühllosigkeit oder Kribbelgefühle
  • Muskelverspannung
  • Schmerzen
  • Ruhelosigkeit und Unfähigkeit zum Entspannen
  • Gefühle von Aufgedrehtsein
  • Nervosität und psychischer Anspannung
  • Kloßgefühl im Hals oder Schluckbeschwerden
  • übertriebene Reaktionen auf kleine Überraschungen oder Erschrecktwerden
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Leeregefühl im Kopf wegen Sorgen oder Angst
  • anhaltende Reizbarkeit
  • Einschlafstörungen wegen der Besorgnis
  • Rückzug von erwarteten sozialen Interaktionen
  • Einengung der Aufmerksamkeit
  • offensichtliche Desorientierung
  • Ärger oder verbale Aggression
  • Verzweifelung oder Hoffnungslosigkeit
  • unangemessene oder sinnlose Überaktivität
  • unkontrollierbare und außergewöhnliche Trauer.

 B.     Wenn die Belastung vorübergehend ist oder gemildert werden kann, beginnen die Symptome nach frühestens acht Stunden abzuklingen. Hält die Belastung an, beginnen die Symptome nach höchstens 48 Stunden nachzulassen.

 

POSTTRAUMATISCHE BELASTUNGSSTÖRUNG

 Welche sind die Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung?

A. Die Betroffenen sind einem kurz- oder lang haltenden Ereignis oder Geschehen von außergewöhnlicher Bedrohung oder mit katastrophalem Ausmaß ausgesetzt, das nahezu bei jedem tief greifende Verzweiflung auslösen würde.

B. Anhaltende Erinnerungen oder Wiedererleben der Belastung durch aufdringliche Nachhallerinnerungen (Flashbacks), lebendige Erinnerungen, sich wiederholende Träume oder durch innere Bedrängnis in Situationen, die der Belastung ähneln oder mit ihr in Zusammenhang stehen.

C. Umstände, die der Belastung ähneln oder mit ihr im Zusammenhang stehen, werden tatsächlich oder möglichst vermieden. Dieses Verhalten bestand nicht vor dem belastenden Erlebnis.

D. Entweder 1. oder 2.

1.      Teilweise oder vollständige Unfähigkeit, einige wichtige Aspekte der Belastung zu erinnern.

2.      Anhaltende Symptome einer erhöhten psychischen Sensitivität und Erregung (nicht vorhanden vor der Belastung) mit zwei der folgenden Merkmale:

2.1.            Ein- und Durchschlafstörungen,

2.2.            Reizbarkeit oder Wutausbrüche,

2.3.            Konzentrationsschwierigkeiten,

2.4.            Hypervigilanz,

2.5.            erhöhte Schreckhaftigkeit.

E. Die Kriterien B., C. und D. treten innerhalb von sechs Monaten nach dem Belastungsereignis oder nach Ende einer Belastungsperiode auf. (In einigen speziellen Fällen kann ein späterer Beginn berücksichtigt werden, dies sollte aber gesondert angegeben werden).

 

 

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