Gruppentherapie Hamburg: Selbsterfahrung in der Gruppe für echte Veränderung
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Die Gruppentherapie Hamburg von Dipl.-Psych. Egon Molineus ist integrative Verhaltenstherapie. Sie ist wachstums- und veränderungsorientiert. Zudem verbindet sie kognitive Verhaltenstherapie mit moderner Selbsterfahrung. Der Therapeut arbeitet dabei genauso aktiv wie in der Einzeltherapie. Zusätzlich profitieren Sie von der Dynamik einer vertrauensvollen Gruppe und vom direkten Austausch mit anderen Menschen.
Für wen eignet sich die Gruppentherapie Hamburg?
Die intensive Kleingruppentherapie richtet sich an Patient:innen aus Hamburg, die die Gruppentherapie Hamburg als wertvolle Ergänzung zur Einzeltherapie nutzen möchten. Da Sie sich bereits bei dem Therapeuten in Einzeltherapie befinden, sind Sie bestens darauf vorbereitet, interpersonelle Muster direkt im Hier-und-Jetzt zu verändern. Typische Themen sind dabei soziale Ängste, Traumafolgen, Selbstunsicherheit, Depression, Beziehungstrauma sowie die Emotionsregulation. Zudem gehört auch das Depersonalisations-Derealisationssyndrom (DDS) zu diesem Spektrum.
Gerade bei DDS ist die Gruppentherapie oft ein notwendiger sowie sehr wirksamer Baustein, weil der Therapeut dem Patienten dort in realen zwischenmenschlichen Situationen helfen kann, sein DDS-Erleben nachhaltig zu verändern. Schließlich ist genau das in einer reinen Einzeltherapie so nicht möglich.
Voraussetzung für die Teilnahme ist jedoch eine hohe Motivation. Außerdem braucht es die Bereitschaft zu aktiver emotionaler Arbeit sowie eine gute Einsichts- und Reflexionsfähigkeit. Da sich alle Gruppenmitglieder parallel in Einzeltherapie bei dem Therapeuten befinden, handelt es sich um eine strukturierte Kombinationstherapie. Deshalb erfolgt die Auswahl sehr sorgfältig aus dem bestehenden Kreis der Einzelpatient:innen, denn ein tragfähiges Arbeitsbündnis muss vor der Aufnahme bereits bestehen.
Ablauf & Kosten der Gruppentherapie Hamburg
- Format: Vier Gruppenmitglieder plus Therapeut – das sogenannte „4-Coaches-Prinzip“. Ein Zyklus umfasst insgesamt 12 Gruppensitzungen, wobei die Zusammensetzung über den gesamten Zyklus fest bleibt und alle vier Mitglieder an jeder Sitzung teilnehmen.
- Sitzungen: Wöchentlich finden 150-minütige Sitzungen im Therapieraum Hamburg Altona Ottensen (Bahrenfelder Straße 169, 22765 Hamburg) statt. Zusätzlich kommt zweimal pro Zyklus ein Intensivum in Hohwacht an der Ostsee (Kreis Plön) hinzu. Dabei übernachtet die Gruppe zwei Nächte gemeinsam in einer Ferienwohnung und an einem der Nachmittage findet die Gruppensitzung direkt in der Praxis in Hohwacht statt. Ergänzend organisieren sich die Mitglieder eigenständig als Selbsthilfegruppe – also ohne den Therapeuten –, um dadurch den Gruppenprozess zu vertiefen sowie die Kohäsion und das Vertrauen zu stärken.
- Kostenerstattung: Von den wöchentlichen 150 Minuten werden bei privater Krankenversicherung und Beihilfe in der Regel 100 Minuten als Gruppentherapie erstattet.
- Einstieg: Wer teilnehmen möchte, beginnt zunächst mit Einzeltherapie. Erst wenn eine vertrauensvolle Beziehung besteht, ist folglich eine sorgfältige Auswahl für die Gruppe möglich.
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Wie die Gruppentherapie Hamburg wirkt (methodische Tiefe)
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Emotionen erfahrbar machen, nicht nur besprechen
Der Therapeut setzt vor allem emotionsfokussierte Ansätze ein. Dazu gehören insbesondere die Schematherapie, die Gestalttherapie sowie die Emotionsfokussierte Therapie. Dadurch werden Gefühle nicht nur besprochen, sondern körperlich und konkret erfahrbar gemacht.
Das geschieht beispielsweise durch eine bewusste Veränderung von Haltung, Stimme, Mimik und Atem, weil der Körper Gefühle aktiv trägt und diese verstärken kann. Parallel dazu lenkt der Therapeut die Aufmerksamkeit gezielt nach innen („Was spüren Sie gerade in Ihrem Brustkorb?“), sodass gedankliches Ausweichen wirksam reduziert wird.
In der praktischen Gruppenarbeit setzt der Therapeut zunächst massiv auf seine Intuition. Er reagiert im jeweiligen Moment auf das, was unmittelbar spürbar ist, während er erst im zweiten Schritt erklärt oder einordnet. Anschließend kommt die kognitive Strukturierung aus der Verhaltenstherapie hinzu. Diese Reihenfolge ist bewusst gewählt, da zu frühes Erklären das emotionale Erleben abschwächen würde, bevor es sich vollständig zeigen konnte.
Auch der Gruppenraum Hamburg Altona Ottensen unterstützt diesen Prozess, denn es gibt dort keine Stühle. Stattdessen wird durchgehend im Raum, in Bewegung, im Körperkontakt und am Boden gearbeitet. Dadurch wird der Zugang zu Körperempfindungen spürbar erleichtert und Übungen zu Haltung, Nähe sowie Distanz werden überhaupt erst möglich.
Einsatz von Hypnotherapie und Trancearbeit
Ergänzend fließen wirksame Bewegungs- und Trancestrategien aus der hypnotherapeutischen Arbeit ein. Rhythmische Bewegung, Musik, bewusstes Ausatmen sowie die Fokussierung auf Körpersensationen leiten behutsam in leichte Trancezustände über. Tiefer wird in der Gruppe nicht gearbeitet, da bereits leichte Trance sehr starke Entwicklungen auslösen kann.
Der Therapeut spricht in solchen Momenten gezielt in Doppeldeutigkeiten, generalen Aussagen und indirekten Fragen. Durch Bilder, Geschichten und Metaphern löst er aktivierende Imaginationen aus, wodurch ungewohnte Perspektiven und blockierte Gefühle leichter zugänglich werden. Dennoch behalten die Gruppenmitglieder dabei durchgehend die volle Kontrolle und entscheiden selbst, wie weit sie sich einlassen möchten.
Körperorientierte Arbeit als eigener Zugangsweg
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Darüber hinaus arbeitet der Therapeut mit niedrigschwelligen, klar strukturierten körperorientierten Elementen. Diese stammen im Wesentlichen aus der Hakomi-Methode, der Konzentrativen Bewegungstherapie, der Funktionellen Entspannung sowie der Bioenergetik. Somit wird der Körper nicht nur als bloßer Ausdrucksort von Gefühlen genutzt, sondern gezielt als eigener Zugangsweg zur Veränderung einbezogen. Wahrnehmung, Atem, Haltung, Bewegung sowie die Arbeit mit Gegenständen werden dadurch zum zentralen Werkzeug.
Ein einfacher Bodyscan oder die gezielte Frage „Wie spüren Sie gerade Ihre Atmung, Ihre Spannung und Ihre Haltung?“ schafft Zugang zu Signalen, die im reinen Gespräch oft übergangen werden. Auch das achtsame Nachspüren nach einer belastenden Sequenz gehört dazu. Das bewusste Wahrnehmen und Regulieren des Atems eignet sich dabei besonders als Einstieg oder als Stabilisierungsmoment, weil der Atem unmittelbar auf innere Zustände reagiert und sich zugleich gezielt beeinflussen lässt.
Körperwahrnehmung und praktische Bewegungsübungen
Aus der Konzentrativen Bewegungstherapie und der Bioenergetik übernimmt der Therapeut gezielte Übungen zu Gehen, Stehen, Sitzen und Haltung. Wenn Sie beispielsweise die eigene Schulterhaltung verändern oder einen sicheren Stand einnehmen, verändert sich folglich oft auch das innere Erleben. In speziellen Partnerübungen nehmen sich zwei Gruppenmitglieder gegenseitig wahr und geben sich nonverbales Feedback – allerdings völlig ohne zu bewerten. Dadurch wird unmittelbar sichtbar, wie die eigene Körpersprache auf andere Menschen wirkt.
Ergänzend setzt der Therapeut ressourcenorientierte Übungen wie Erdung, Selbstberuhigung oder das bewusste Einnehmen eines „sicheren Stands“ ein. Das gilt insbesondere dann, wenn eine Stabilisierung vor einer intensiveren Auseinandersetzung notwendig ist.
Körperarbeit steht jedoch nie für sich allein. Im Anschluss wird das Erlebte nämlich immer sprachlich eingeordnet: Was wurde genau gespürt? Welche Gedanken kamen auf und welches Verhaltensziel lässt sich daraus ableiten? Erst durch diesen zweiten Schritt wird schließlich aus einer körperlichen Erfahrung ein nachhaltiger therapeutischer Erkenntnisgewinn.
Innere Anteile werden real erlebbar
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Der Therapeut arbeitet außerdem mit inneren Anteilen, den sogenannten Modi. Dazu gehören beispielsweise der verletzte oder wütende Kind-Modus, strafende und leistungsfordernde Kritiker-Modi sowie der Gesunde Erwachsene, welcher diese Anteile im besten Fall steuert und integriert. Diese Modi bleiben jedoch nicht abstrakt, sondern werden im Gruppengeschehen sichtbar, benannt und bearbeitet, wodurch Teilnehmende ihre eigenen Muster unmittelbar erkennen.
Anders als in der klassischen Schematherapie arbeitet der Therapeut in der Gruppentherapie nicht mit leeren Stühlen. Stattdessen werden die inneren Anteile eines Gruppenmitglieds von den anderen Anwesenden real verkörpert. Wenn also ein Gruppenmitglied dem eigenen inneren Kritiker begegnet, sitzt ihm kein Stuhl gegenüber, sondern ein echter Mensch. Dieser reagiert, antwortet und fühlt mit. Das wirkt spürbar intensiver und lässt sich anschließend gemeinsam reflektieren. Auch unerfüllte emotionale Grundbedürfnisse wie Sicherheit, Abgrenzung oder Trost lassen sich auf diese Weise nachträglich erfahren. Sowohl im Kontakt mit dem Therapeuten als auch im Austausch mit den anderen Mitgliedern sammeln Sie somit über Wochen und Monate neue, korrigierende Beziehungserfahrungen.
Rollenwechsel, Spiegeln und Beobachtertechnik
Zudem wird die aus der Gestalttherapie bekannte Technik des leeren Stuhls bei ihm real umgesetzt, indem ein anderes Gruppenmitglied die Position der abwesenden Person tatsächlich einnimmt. Unentschiedene Konflikte lassen sich dadurch nicht nur gedanklich durchspielen, sondern in einem echten Dialog aussprechen und bearbeiten.
Bei innerer Selbstkritik übernimmt ein Gruppenmitglied real die Position der inneren Kritik, während ein anderes darauf reagiert. Dadurch wird der innere Konflikt zwischenmenschlich erfahrbar und Verständnis sowie Mitgefühl für das eigene Erleben entstehen im direkten Kontakt.
Ergänzend arbeitet der Therapeut mit Rollenwechsel und Spiegeln, was in der Gruppe erlebbar macht, wie das eigene Verhalten auf andere wirkt. Zudem zeigt es, wie sich eine belastende Situation aus einer völlig anderen Perspektive anfühlt. Die Bildschirm- bzw. Beobachtertechnik schafft zusätzlich emotionalen Abstand, falls etwas zu belastend sein sollte. Das Erlebte wird dann wie auf einer Leinwand betrachtet, statt erneut vollständig durchlebt zu werden, was eine wichtige Dosierungshilfe für intensive Themen darstellt.
Primäre und sekundäre Gefühle unterscheiden
Nicht jedes im Moment spürbare Gefühl zeigt die eigentliche emotionale Wahrheit. Primäre Gefühle wie gesunde Trauer oder schützende Wut unterscheiden sich nämlich von sekundären Gefühlen, die diese oft überdecken. In der Gruppe lernen Sie deshalb, diese Unterscheidung an sich selbst zu erkennen. Zugleich bauen Sie Vermeidungsmuster ab, welche das primäre Erleben verdecken.
Direkte Ansprache statt Reden über Dritte
Gruppenmitglieder sprechen konsequent aus der Ich-Perspektive und wenden sich dabei direkt an ihr Gegenüber. Das aktiviert emotionales Erinnern deutlich stäker, als bloß über eine dritte Person zu sprechen. Deshalb unterbricht der Therapeut gezielt distanziertes Berichten, damit Emotionen wirklich durchlebt und gewandelt werden können – statt gedämpft zu bleiben.
Psychotraumatologische Bausteine
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Ergänzend fließen kognitiv-verhaltenstherapeutisch fundierte, traumatherapeutische Methoden ein, welche die Traumatherapiearbeit in den Einzelsitzungen sinnvoll ergänzen. Dabei gilt immer der Grundsatz: zuerst stabilisieren, dann behutsam konfrontieren.
Der Therapeut greift je nach Situation und Bedarf auf unterschiedliche Bausteine zurück – allerdings nicht als feste Abfolge, sondern stets passend zum jeweiligen Moment. Grounding, das Setzen von Grenzen, der Umgang mit Triggern sowie der Aufbau tragfähiger Beziehungen dienen dabei der Stabilisierung. Ebenso arbeitet er situativ mit sogenannten Stuck Points, also dysfunktionalen Überzeugungen rund um Trauma, Schuld, Sicherheit oder Vertrauen, wodurch diese erkennbar und veränderbar werden.
Elemente aus STAIR (Emotionsregulation und interpersonelle Skills), bewährte DBT-Skills wie Atemtechniken und progressive Muskelrelaxation sowie Achtsamkeit und Mitgefühlsarbeit aus der Acceptance-and-Commitment-Therapie setzt er dort ein, wo sie konkret hilfreich sind.
Ressourcenorientierte Imaginationen und Innere-Kind-Arbeit geben den Teilnehmenden zudem abrufbare innere Anker. Wo es tragfähig ist, arbeiten wir außerdem behutsam mit Exposition gegenüber vermiedenen Situationen und belastenden Erinnerungen. Ziel ist nämlich immer die Integration, keinesfalls jedoch eine erneute Überwältigung.
Depersonalisation und Derealisation (DDS) in der Gruppe
DDS lässt sich als Schutzreaktion verstehen, denn wer sich von sich selbst oder der Umgebung distanziert, vermeidet unbewusst, überwältigende Gefühle voll zu erleben. Kurzfristig entlastet das zwar, allerdings verhindert es langfristig genau die Auseinandersetzung, die zur Veränderung nötig wäre. Deshalb beginnt die Arbeit stets mit Psychoedukation. Sie lernen dadurch zu verstehen, dass Ihre Symptome eine Reaktion auf Stress oder Angst sind und folglich keine Gefahr darstellen. Das nimmt bereits einen großen Teil der Angst vor den Symptomen selbst.
Außerdem ist die Gruppe für die weitere Behandlung besonders geeignet, weil DDS-Symptome oft genau in zwischenmenschlichen Situationen auftreten. Dadurch können therapeutische Veränderungen direkt im echten Kontakt entstehen.
Gegensteuern bei DDS im direkten Gruppenkontakt
Die Gruppe stellt solche Situationen real her, statt sie nur zu besprechen. Anders als in der Einzeltherapie können Sie hier nämlich direkt gegensteuern – und zwar in genau dem Moment, in dem Entfremdung, Automatenhaftigkeit oder Rückzug auftreten. Das geschieht mit Unterstützung des Therapeuten sowie der anderen Mitglieder: durch direkte Ansprache statt Rückzug, durch Körperkontakt statt Distanzierung vom eigenen Körper und durch aktives Benennen dessen, was gerade spürbar ist.
Die bereits beschriebenen Bausteine wirken bei DDS gezielt zusammen. Grounding und Atemarbeit holen Sie zurück in den Körper, wenn er sich fremd oder fern anfühlt. Ebenso wirkt die Arbeit ohne Stühle, in Bewegung und im Körperkontakt der typischen Körperentfremdung direkt entgegen. Sowohl die reale Verkörperung innerer Anteile als auch das direkte, konfrontative Ansprechen unterbrechen wirksam Vermeidung und passives Beobachten.
Ziel ist durchgehend, die Aufmerksamkeit weg von ängstlicher Selbstbeobachtung und hin zu echtem, benanntem und ausgedrücktem Gefühlserleben zu lenken. Dadurch stärken wir schrittweise die Selbstsicherheit sowie die funktionale Selbst- und Fremdwahrnehmung.
Warum das in der Gruppe besonders wirkt
Da reale Interaktion unterdrückte Gefühle freisetzt, schärft sie dadurch nachhaltig die Selbstwahrnehmung. Viele merken außerdem, dass sie mit ihrem Problem gar nicht allein sind, was einerseits normalisierend wirkt und andererseits Hoffnung schafft. Deshalb werden soziale Kompetenzen wie Grenzen setzen, Kritik geben und annehmen oder Konflikte lösen keineswegs nur besprochen.
Sie werden vielmehr in der Gruppe real geübt. Zusätzlich vertiefen die gemeinsamen Tage in Hohwacht sowie die wöchentlichen Aktivitäten in Hamburg außerhalb des Therapieraums das Ganze. Beziehungsmuster zeigen sich somit direkt im Alltag und werden anschließend gemeinsam bearbeitet
Rahmen & Regeln der Gruppentherapie Hamburg
Der Rahmen ist vollständig geschützt, da durchgehend Schweigepflicht gilt. Zudem ist die Haltung des Therapeuten grundsätzlich wohlwollend. Dadurch wird jede Gruppe zu einem freundschaftlichen Bündnis, in dem achtsam, sehr vertraut und unterstützend füreinander gearbeitet wird. Jedes Mitglied entscheidet jedoch selbst, ob und wann eine Schwierigkeit bearbeitet wird.
Gleichzeitig gelten klare Regeln, die diesen Schutz erst möglich machen. Kritik richtet sich nämlich immer an die Sache, keinesfalls an die Person. Beleidigungen sowie körperliche und verbale Gewalt sind strikt ausgeschlossen. Gefühle und Tränen dagegen sind geschützt; sie gehören dazu, werden unterstützt und gefördert. Druck ist nicht erlaubt, während Respekt Pflicht ist. Bei einer Gefährdung der Gruppe beendet der Gruppenleiter folglich die Sitzung.
Nach jeder Sitzung schreiben Sie eine kurze schriftliche Reflexion für sich selbst. Diese dient der Vertiefung des Erlebten und ist keineswegs als Protokoll gedacht. Daraus entstehen konkrete Hausaufgaben für das tägliche Leben, während am Ende der Gruppe ein persönlicher Verlaufsbericht steht, der den gesamten Prozess zusammenfasst.
Ihr Gruppentherapeut in der Gruppentherapie Hamburg
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Dipl.-Psych. Egon Molineus, Psychologischer Psychotherapeut, ist in der Leitung von Verhaltenstherapie-Gruppen nach den Anforderungen der Kassenärztlichen Vereinigung ausgebildet und geschult. Ebenso verfügt er über Ausbildungen in der Leitung tiefenpsychologisch fundierter sowie humanistisch-systemisch orientierter Gruppen.
Darüber hinaus hat er langjährige Gruppenleitungserfahrung – sowohl störungsspezifisch als auch störungsgemischt. Seine Rolle in der Gruppe ist dabei aktiv und strukturierend. Er gibt den Rahmen vor, steuert den Prozess, benennt Konflikte und sorgt für Sicherheit, Kohäsion sowie eine tragfähige Arbeitsatmosphäre.
Stimmen aus der Gruppentherapie Hamburg
„Egon leitet die Gruppe mit hoher Professionalität und großem Engagement. Auch bei unvorhersehbaren Wendungen findet er stets einen passenden Ansatz.“ — A.A.
„Ich erkannte, dass eine Gruppe nicht Bedrohung, sondern Schutz sein kann – denn das vertrauliche Gespräch mit Menschen, die sich ebenfalls mit belastenden Themen auseinandersetzen, hat mir sehr geholfen.“ — E.E.
„Egon war sehr einfühlsam, wenn es sein musste. Allerdings war er auch fordernd, wenn er den Eindruck hatte, dass ich mir selbst im Wege stehe.“ — G.G.
„Wir waren sehr unterschiedlich im Charakter und in den Lebenserfahrungen. Doch trotz aller Unterschiede gab es deutliche Überschneidungen und Parallelen in den Problemen.“ — B.B.
„Die Gruppe hat mir geholfen, Blockaden abzubauen und somit wieder Zugang zu meiner Kreativität und meinen Gefühlen zu finden.“ — X.Y.
„Ich konnte lernen, meine Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken, statt sie herunterzuschlucken. Dadurch habe ich mehr Sicherheit im Alltag gewonnen.“ — F.F.
„Die anderen Gruppenmitglieder haben mir emotionale Unterstützung gegeben, welche es erst möglich gemacht hat, genauer hinzusehen.“ — D.D.
Wenn der Kopf das Fühlen blockiert
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Wenn ein Gruppenmitglied intellektualisiert und rationalisiert, beschränkt es die Verarbeitung lediglich auf die reine Vernunft. Emotionale, körperliche sowie tief empfundene Aspekte werden dadurch ausgeblendet. Obwohl es sich dabei scheinbar korrekt verhält, blockiert es in Wahrheit den therapeutischen Prozess. Die Gruppentherapie Hamburg droht folglich zum bloßen Gespräch, zum Stammtisch zu werden.
In der kognitiven Verhaltenstherapie nutzen wir den Intellekt zwar gezielt, um kognitive Verzerrungen zu entlarven, jedoch geschieht psychotherapeutische Veränderung vor allem auf der Ebene des Gefühls. Dafür braucht es Intuition, Feingefühl und eine tiefe psychosomatische Wahrnehmung, denn der Verstand allein ist schlicht zu langsam.
Die schriftliche Reflexion nach jeder Sitzung
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Die Reflexion wird ausschließlich für Sie selbst geschrieben, denn sie dient der vertiefenden Integration und Selbstentwicklung. Ziel ist eine tiefere Einordnung des in der Sitzung Erlebten – also kein Protokoll und kein Kommunikationsmittel. Sie bezieht sich somit allein auf die 150 Minuten der Sitzung.
Gefühle werden dabei verbal erfasst und wichtige Erkenntnisse werden festgehalten. Das Schreiben erfolgt unmittelbar nach dem Verlassen des Therapieraums, denn erst mit dem Absenden gilt die Sitzung als abgeschlossen. Nachträgliche Änderungen sind nicht vorgesehen. Aus jeder Reflexion entstehen konkrete Hausaufgaben für die nächste Sitzung, da das Üben im Alltag ein zentraler Bestandteil der Veränderung ist. Die Reflexion bildet damit die Grundlage für Ihr persönliches Selbstmodifikationsprojekt.
Ihr Abschlussbericht: Der gesamte Prozess im Rückblick
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Am Ende der Gruppe schreiben Sie einen Verlaufsbericht. Lesen Sie dazu zunächst Ihre eigenen Reflexionen jeder Sitzung, halten Sie Ihre Gedanken fest und reflektieren Sie anschließend den gesamten Prozess.
Leitfragen für Ihren Verlaufsbericht:
Wichtige Aspekte sind dabei: Veränderungen in Ihnen selbst, Symptome der Störung vorher und nachher, konkrete interpersonale Erfahrungen sowie intensive Herausforderungen. Ebenso zählen Lerneinheiten und Errungenschaften, die Beziehung zum Gruppentherapeuten und zu den Gruppenmitgliedern sowie nicht Erreichtes und die eigene motivationale Reaktion dazu. Diese Leitfragen helfen Ihnen schließlich, einen umfassenden und ehrlichen Bericht zu erstellen.
Kontakt zur Gruppentherapie Hamburg aufnehmen
Interessierte an der Gruppentherapie Hamburg vereinbaren zunächst einen Termin für eine Einzeltherapie. Erst nach einem etablierten Arbeitsbündnis sowie einer sorgfältigen Auswahl ist nämlich eine Aufnahme in die Gruppe möglich.
Weitere Informationen und die Kontaktmöglichkeiten zur Praxis finden Sie über die bestehenden Kontaktwege.
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