Panikattacken & Panikstörung: Verhaltenstherapie in Hamburg Altona
Plötzliches Herzrasen, Atemnot, das Gefühl zu sterben oder die Kontrolle zu verlieren – Panikattacken sind intensiv und beängstigend. Sie entstehen nicht aus dem Nichts: Ein Teufelskreis aus körperlichen Reaktionen und katastrophischen Gedanken hält die Panik aufrecht. Als Verhaltenstherapeut in Hamburg Altona helfe ich Ihnen, diesen Kreislauf zu verstehen und dauerhaft zu durchbrechen.
Panikattacke
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Verhaltenstherapie bei Panik in Hamburg Altona Ottensen & Psychotherapie Hohwacht Plön Holstein
Eine Panikattacke (Angstattacke) hat alle folgenden Charakteristika:
- Es ist eine einzelne Episode von intensiver Angst vor gegenwärtiger oder angenommener Gefahr
- Sie beginnt abrupt
- Sie erreicht innerhalb weniger Minuten ein Maximum und dauert mindestens einige Minuten
Solche Symptome können vorliegen:
- Angst vor Kontrollverlust
- Angst zu sterben
- Angst, verrückt zu werden
- Atembeschwerden
- Beklemmungsgefühl
- Benommenheit,
- Brustschmerzen
- Schwindel
- Erhöhte Herzfrequenz
- Gefühl, die Objekte sind unwirklich (Derealisation)
- Gefühl, man ist nicht wirklich hier (Depersonalisation),
- Gefühllosigkeit
- Herzklopfen
- Hitzegefühle
- Kälteschauer,
- Kribbelgefühle
- Mundtrockenheit
- Nausea
- Palpitationen
- Schwäche
- Schweißausbrüche
- Tremor
- Unruhegefühl im Magen oder Brust
- Unsicherheit
Merkmale:
- Automatische Reaktionen auf panische Angst sind Flucht, Kampf oder Starre.
- Einer Panikattacke folgt meist die ständige Furcht vor einer erneuten Angstattacke.
- Panikattacken können Angst vor dem Alleinsein oder vor öffentlichen Plätzen hervorgerufen.
- Selten kommt es bei posttraumatischen Belastungsstörungen zu Panikattacken, ausgelöst durch ein plötzliches Erinnern und intensives Wiedererleben des Traumas.
- Erwachen aus dem Schlaf mit einer Panikattacke ist bekannt mit Erinnerung bei Alpträumen und ohne Erinnerung bei Pavor Nocturnus.
- Generalisierte Angststörungen und Phobien wie z.B. Agoraphobie oder Klaustrophobie können in Begleitung von Panikattacken erscheinen, besonders wenn man sie nicht behandelt.
Was ist Panikstörung?
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Man spricht von einer Panikstörung wenn:
- Die Angstattacken (Panikattacken) wiederkehrend schwer sind
- Die Angstattacken (Panikattacken) beschränken sich nicht auf eine spezifische Situation oder besondere Umstände oder ein spezifisches Objekt, treten oft spontan auf, sie sind nicht vorhersehbar, sie sind nicht verbunden mit besonderer Anstrengung, gefährlichen oder lebensbedrohlichen Situationen.
Personen, die unter einer Panikstörung leiden, haben zuerst eine „unerklärbare“ Panikattacke erlebt.
Eine Panikstörung entsteht aufgrund von einem Rückkoppelungsprozess (Teufelskreis):
- Nach Auftreten eines Stressors wie z.B.
- Beschleunigte Atmung (Hyperventilation)
- Beschleunigter Puls
- Drogen
- Erschöpfung
- Medikamente
- Stress
- andere körperlichen Erkrankungen
- Die mentale Assoziation der Symptome mit Gefahr: eine ängstliche, katastrophische Fehlinterpretation körperlicher Reaktionen
- Diese löst einen Erregungsanstieg aus.
- Dieser verstärkt die Symptomatik.
- Diese verstärkt die Angst.
- Diese Angst verstärkt die Körperreaktion.
- Flucht und Vermeidungsverhalten führen momentan zu einer Angstsenkung, was das Vermeidungsverhalten verstärkt.
Typische Fehlinterpretationen körperlicher Reaktionen in der Panik:
- Ich werde allmählich verrückt, denn meine Gedanken rasen und ich kann sie nicht mehr kontrollieren!
- Ich habe einen Tumor, denn ich fühle mich schwach und zittere!
- Ich werde ohnmächtig, denn ich spüre Herzschmerzen!
- Ich könnte einen Infarkt bekommen, denn mein Herz rast!
- Ich könnte ersticken, denn ich spüre einen Knoten am Halse!
Verhaltenstherapie bei Panikstörung
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Methoden aus der Verhaltenstherapie erweitern die Bewältigungsalternativen, wodurch die Angst / die Panik konfrontiert und bewältigt werden kann. Siehe:
- Angstmanagement
- Entspannungsverfahren.
- Kognitive Umstrukturierung
- Selbstverbalisationen.
- Geleitetes Entdecken
- Stressimpfungstraining nach Meichenbaum
- Gedankenstopp
Beschreibung:
Als allererstes soll man zur Ruhe kommen und gezielt Stress abbauen. Es ist wichtig, ein Entspannungsverfahren (wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Meditation) regelmäßig zu üben. Lernen Sie, den Entspannungszustand mit einem Signal (z. B. Finger drücken) zu verbinden, das den Entspannungszustand hervorrufen kann. Zudem hilft es, das langsame Atmen mit dem Bauch aktiv zu trainieren.
Mithilfe von „Geleitetem Entdecken“ (mittels durchdachter Fragen, kein Unterricht!) und „Kognitiver Umstrukturierung“ kann in der Verhaltenstherapie die Überzeugung von den obigen Fehlinterpretationen und Denkfehlern reduziert werden. Diese werden durch alternative medizinische Erklärungen ersetzt. Man kann so erleichtert entdecken, dass man in der Tat an keiner lebensbedrohlichen körperlichen oder psychischen Krankheit leidet.
Mithilfe von (auch suggestiven) Selbstverbalisationen kann man sich selbst beruhigen, die Lage positiv interpretieren sowie als sicher bewerten. Das hilft dabei, die Aufmerksamkeit gezielt nach außen, auf Positives oder auf aktive Beschäftigungen zu lenken.
Mittels Verhaltensexperimenten konfrontiert die Verhaltenstherapie die obigen Fehlinterpretationen und die Angst vor der Angst. Sie überprüft diese systematisch und unterstützt das Entdecken alternativer medizinischer Erklärungen im Alltag.
Durch Selbstverstärkungstrainings wird in der Verhaltenstherapie die Mühe gegen die Angst unterstützt und aufrechterhalten. Rückschläge bekommen dadurch eine alternative Bedeutung: Sie sind nicht mehr endgültig.
Neue Angstattacken im Alltag werden nach den obigen Zusammenhängen methodisch beobachtet und in der Therapie detailliert erörtert.
Kontakt Egon Molineus
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Dipl.-Psych. Egon Molineus
Psychologischer Psychotherapeut · Verhaltenstherapie
Praxis Hamburg-Altona (Ottensen) & Plön Holstein · Online weltweit